Das macht CGI wirklich.

Das Prinzip ist ziemlich einfach: CGI wandelt 3-D-Konstruktionsdaten (u. a. CATIA und Unigraphics) in photorealistische Bilder um – im Computer. Die handwerkliche Umsetzung am Rechner ist schon schwieriger.
   Computer Generated Imagery kommt aus der Filmindustrie: »Jurassic Park« war zwar nicht der erste Film mit CGI-Elementen, setzte aber mit seinen atemberaubenden Effekten Maßstäbe.
    CGI hatte lange Zeit technisch bedingte Schwachpunkte: Selbst die schnellsten (und teuersten) Rechner benötigten viel Zeit für das so genannte Rendern, das Umwandeln von 3-D-Daten in ein zweidimensionales Bild. Man brauchte also viel Geld und viel Zeit. Zudem fallen bei bewegten Bildern kleine Macken in den einzelnen so genannten Frames (in der Regel 24 pro Sekunde) nicht auf. Bei Stills hingegegen, wie man sie in Printmedien verwendet, würden selbst kleinste Unzulänglichkeiten sofort ins Auge springen. Kein Wunder, dass Photographen und Art-Direktoren in puncto CGI erst einmal sehr skeptisch waren.
    Mittlerweile sind Ausgabequalität und Verarbeitungstempo enorm gestiegen, die Kosten dagegen drastisch gesunken. Dank CGI können also nicht allein Photographen und Art-Direktoren mit erstklassigen Bildern rechnen. CGI rechnet sich auch aus Sicht jedes Controllers.

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